28.06.2026
|
|
3 Min

Das WILD UND HUND-Kinderrevier

Jäger mit Flügeln

Beizjagd

Jäger mit Flügeln

Bild: PPZV

Die Beizjagd ist eine uralte Jagdform, bei der Jägerinnen und Jäger mit Falken und Greifvögeln, wie Habichten, Bussarden oder Adlern, zusammenarbeiten.

47084
Mit einem Steinadler kann auf größeres Wild, wie Reh und Fuchs, gejagt werden. (Bild: Michael Migos)
Es gibt zwei Methoden, mit den Vögeln zu jagen: der Hohe und der Niedere Flug. Beim Hohen Flug werden vor allem Falken eingesetzt. Sie schweben etwa 100 bis 300 m über dem Jäger in der sogenannten Anwarte. Sobald der Jäger am Boden mit seinem Hund oder dem Frettchen Vögel hochmacht, stößt der Falke herab und schlägt die Beute. Beim Niederen Flug sitzt der Greif auf der Faust des Jägers. Sobald der Waidmann mit Hund oder Frettchen Beute hochmacht, wirft er den Beizvogel hinterher. Bei dieser Jagdart werden häufig Adler, Habichte oder Wüstenbussarde eingesetzt.

47083
Niederer Flug: Jäger, Hund, Frettchen (ein zahmer Iltis) und Habicht jagen im Team. (Bild: Naturfoto Schilling)
Die Falknerei ist immaterielles Kulturerbe der UNESCO.

47082
(Bild: Deutscher Falkenorden e. V.)
Buchtipp: Emil und die Falknerin
Emil trifft eine Falknerin bei der Arbeit mit ihrem Habicht. Sie erklärt ihm Grundsätzliches zur Falknerei und wie sie mit der Jagd zusammenhängt. Ein tolles kleines Büchlein mit schönen Zeichnungen und Erklärungen.
Elisabeth Leix, Dion Lunow, Stephan Pöppelmann – Deutscher Falkenorden e. V.: Emil und die Falknerin. Hardcover, 40 Seiten, zahlreiche Farbillustrationen, 7,50 €, Bezug: dfo-shop.de
Alle Erlöse aus dem Verkauf fließen in die Öffentlichkeits- und Jugendarbeit des Deutschen Falkenordens.
 
ES GIBT WAS ZU GEWINNEN!
Fünf der Büchlein verlosen wir unter allen, die uns folgende Frage beantworten:
Womit lockt der Falkner seinen Vogel zurück auf die Faust?
Schickt eure Lösung per Post an die Redaktion WILD UND HUND, Erich-Kästner-Str. 2, 56379 Singhofen, per Mail an kids@paulparey.de oder tragt sie auf unserer Homepage unter wildundhund.de ein. Einsendeschluss: 17. Juli 2026.

Autor: Petra Wenzel