Stechmücken – die schlanken Insekten mit langen, dünnen Beinen sind nur etwa zehn Millimeter lang, beige bis schwarz, haben durchsichtige Flügel – und ihr Summen, dieses hohe „Pssssssss“, ist ungeheuer nervig. Mücken, im Süden auch Gelsen, Schnaken oder Moskitos sind weitere Namen für die Blutsauger. Sie sind weltweit verbreitet, allein in Europa gibt es über 100 Arten. Um sich fortpflanzen zu können, brauchen die Insekten Wasser in ihrem Lebensraum. Sumpfige Gebiete sind ideal, aber auch eine Wassertonne reicht schon. In der Dämmerung, wenn es noch warm und relativ windstill ist, sind Stechmücken am aktivsten. Sicher habt ihr schon mal die riesigen Schwärme der Mücken gesehen. Darin werden die Weibchen begattet, die nach der Paarung eine Blutmahlzeit brauchen. Das darin enthaltene Eiweiß und Eisen sind wichtig, um Eier auszubilden.

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Die Insekten finden uns und andere Blutwirte durch Körperdüfte, z. B. Milchsäure auf der Haut oder ausgeatmetes Kohlenstoffdioxid, und Körperwärme. Es sind übrigens nur die Weibchen, die mit ihrem Rüssel durch die Haut stechen können und Blut saugen. Die Mundwerkzeuge der Männchen sind dafür nicht geeignet. Ansonsten besteht die Nahrung der Plagegeister aus Nektar und zuckrigen Pflanzensäften. Die Männchen sterben im Herbst. Begattete Weibchen überwintern an feuchten, geschützen Stellen, z. B. in Höhlen und Scheunen oder Kellern.
Entwicklungszyklus der Stechmücken

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Die Eier werden je nach Art entweder einzeln oder als Paket auf der Wasseroberfläche meist stehender Gewässer oder in Wassernähe in feuchten Bereichen abgelegt. Daraus entwickeln sich verschiedene Larvenstadien, die nur im Wasser leben. Nach vier Häutungen schlüpft eine Puppe und wenige Tage später dann die erwachsene Stechmücke.

Paarungsschwärme können aus über 1 000 Tieren bestehen. (Bild: IhorM/shutterstock.com)