Es ist schön anzuschauen, aber die Türkische Rauke, wie es auch genannt wird, bedroht die heimische Pflanzenwelt.
Das Orientalische Zackenschötchen vermehrt sich sehr schnell und kann bis zu 5 000 Samen produzieren. Es liebt kalkreichen, relativ trockenen Boden, wächst aber auch auf lehmigen Flächen. Das Kreuzblütengewächs kann zwei Meter hoch und einige Jahre alt werden. Seine spindelförmige Wurzel reicht bis zu zwei Meter tief in die Erde. Ihr findet es an Weg- und Straßenrändern sowie auf Wiesen. Die Pfanze blüht von Mai bis August leuchtend gelb und ähnelt dabei dem Raps. Sie bildet einen recht großen, rispigen Blütenstand. Im Juli reifen die Samen in Schoten. Sie können über Jahre hinweg keimfähig bleiben. Der Stängel des Orientalischen Zackenschötchens wächst ziemlich gerade nach oben und ist behaart, der des Rapses ist unbehaart. Seine Blätter laufen am Ende spitz zu.

Das Orientalische Zackenschötchen ähnelt dem Raps. (Bild: Petra Wenzel)

Die vierblättrigen Blüten sind leuchtend gelb. (Bild: Petra Wenzel)

Hier könnt ihr die Haare am Stängel der Türkischen Rauke sehen. (Bild: Petra Wenzel)

Rapsstängel haben keine Haare. (Bild: Petra Wenzel)

(Bild: Petra Wenzel)