Das WILD UND HUND-Kinderrevier
Der Rothirsch
Tier des Jahres 2026

Bild: PPZV

Die Wildart liebt halboffene Landschaften. Da sie auf Störungen, wie Wanderer, Fahrradfahrer usw., sehr empfindlich reagiert, ziehen sich die Stücke meist in den Wald zurück. Sie äsen (fressen) täglich bis zu 20 kg Pflanzen und gestalten so auch die Landschaft, in der sie leben. Sie halten sie offen, sodass Gräser und Kräuter wachsen können. Schmetterlinge, Bienen und Ameisen bspw. finden dort ihren idealen Lebensraum. Da Rotwild aber auch Baumtriebe und -rinde äst, entstehen Schäden an den jeweiligen Bäumen.
Rotwild muss von einem Lebensraum zum anderen wandern können. Es legt dabei auch große Strecken zurück, v. a. junge Hirsche, die sich neue Lebensräume suchen. Das ist insbesondere deshalb wichtig, damit sich Stücke aus unterschiedlichen Rudeln und verschiedenen Landstrichen miteinander verpaaren können. So bleibt der Wildbestand gesund. Häufig werden diese Wanderrouten aber durch Straßen, Bahnstrecken oder Kanäle verbaut, und der Austausch ist nicht mehr möglich.


Autor: Petra Wenzel















